Urteil des EuGH zur Urlaubsabgeltung

Der Europäische Gerichtshof hat am 06.11.2018 auf zwei Vorabentschei­dungsersu­chen (Az. C-684/16 sowie C-619/16) entschieden, dass ein Arbeitnehmer auch dann, wenn er einen Urlaubsantrag zuvor nicht gestellt hatte, nicht zwangsläufig seinen Anspruch auf Vergü­tung der Resturlaubstage (Urlaubsabgeltung) am Ende des Arbeitsverhältnisses ver­liert.

Der Anspruch auf Urlaubsabgeltung geht nur dann unter, wenn der Arbeitgeber den Mitarbeiter umfassend über die Sachlage informiert hat, insbesondere dann, wenn der Arbeitgeber nachweisen kann, dass er seinen Angestellten angemessen aufge­klärt und in die Lage versetzt hat, den Urlaub zu nehmen.

Gerne sind wir Ihnen als Arbeitgeber dabei behilflich, Ihrer diesbezüglichen Informa­tions- und Aufklärungspflicht nachzukommen und diese ausreichend zu dokumen­tieren.

Unsere Ansprechpartner im Arbeitsrecht:

Dr. Georg Scheid

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Daniel Schacht

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Dr. Anja-Maria Franz

Rechtsanwältin